USA untersagen Steuergutschriften an Goldman
Das US-Finanzministerium blockiert den Verkauf von Steuergutschriften des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae an die Bank Goldman Sachs. Das erhöht den Fehlbetrag bei dem staatlichen Immobilienfinanzierer.
HB WASHINGTON. Ein solcher Transfer würde den Steuerzahler schädigen, erklärte ein Regierungsbeamter am Freitag. Diese Steuergutschriften seien Anreize gewesen, um mehr in den kostengünstigen Wohnungsbau zu investieren. Fannie Mae hatte nur noch auf die Genehmigung der Behörde gewartet, um das Geschäft vorzunehmen.
Der Verkauf hätte zur Verbesserung der Finanzlage des angeschlagenen Finanzierers beigetragen. Dieser hatte erst am Donnerstag seine Bilanzdaten veröffentlicht. Demnach verzeichnete der staatlich kontrollierte Konzern im dritten Quartal einen Fehlbetrag von 18,9 Mrd. Dollar. Fannie Mae bittet den Staat um weitere 15 Mrd. Dollar. Auch der Schwesterkonzern Freddie Mac hat erneut Hilfen angefragt.
Die beiden Hypothekenfinanzierer waren im September 2008 im Zuge der Finanzkrise durch staatliche Hilfe vor dem Kollaps bewahrt worden. Die US-Regierung wollte damit den ins Rutschen geratenen Immobilienmarkt stützen und weitere Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten verhindern.
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Quelle: HANDELSBLATT
| Name | Aktuell
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| FANNIE MAE | 1,02 | -0,97% | NYSE |
| Freddie Mac | 1,14 | -1,72% | NYSE |